Gebetsraum im Callcenter

Muslimischer Gebetsraum im Callcenter

Gebetsraum im CallcenterDer Callcenter -Dienstleister buw engagiert sich für Muslime. Dem Wunsch nach einem Gebetsraum kamen Sie umgehend nach, Sie stellen muslimischen Angestellten ein Gebetsraum zum Rückzug für Ihre Andacht zur Verfügung.


So zumindestens informiert uns das Unternehmen buw in seinem Blog. Im Blog kommen ausschließlich Mitarbeiterinnen mit muslimischen Glauben zu Wort. Und Sie sind glücklich, nicht nur, da sie in diesem Callcenter mit Kopftuch arbeiten dürfen, sondern auch, weil sich das Unternehmen für Muslime engagiert. In wenigen Wochen wurde der Getränkeraum zum Gebetsraum unfunktioniert. Die betreffenden Mitarbeiter müssen zum Gebet lediglich Kompass und Teppich mit auf Arbeit bringen.

Glaubensfragen haben auf Arbeit nichts verloren


Trotzdem nehmen viele Unternehmen mittlerweile Rücksicht auf die Religion Ihrer Mitarbeiter. So sind Gebetsräume für Unternehmen wie Ikea und Vodafone mittlerweile selbstverständlich. Man erhofft sich dadurch eine kulturelle Vielfalt und eine Bereicherung durch diese. Auch die Deutsche Bahn beispielsweise hat auf Wunsch einzelner Mitarbeiter in Stuttgart einen Gebetsraum geschaffen. Das der Raum offen für alle Religionen ist, betont die Deutsche Bahn ausdrücklich.
Zur Anzahl christlicher Mitarbeiter und deren Wünschen ist hingegen wenig bekannt, man kenne einzig die Zahl der Mitarbeiter, welche Kirchensteuer entrichten.
Warum machen deutsche Unternehmen das?
Weil sie sich durch durch Ihre zur Schau gestellten Religionsvielfalt einen internationalen Fachkräftezuwachs erhoffen.  Sie wollen als attraktiver Arbeitgeber weltweit wahrgenommen werden.

Quelle

Über den Autor Martin

Der Autor auf Call-Center-Blog.de ist selbst seit vielen Jahren in der Branche als Agent tätig. Er ist also an der Basis und erzählt dir nix von dem Quatsch, den du von Teamleitern, Projektleitern und Standortleitern hörst.

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