Millionenbetrug Callcenter Hochburg Krefeld

Millionenbetrug in Callcenter Hochburg Krefeld. Betrüger aus der Callcenter-Szene haben sich über 66 Millionen Euro ergaunert.

Vor dem Landgericht in Krefeld musste sich heute der mutmaßliche Chef einer kriminellen Betrügerbande verantworten. Dem Betrüger wird vorgeworfen, 66 Millionen von bundesweit 270.000 Menschen ergaunert zu haben. Die Callcenter Hochburg Krefeld wird zum traurigen Schauplatz einer weiteren perfiden Masche von Gewinnspielversprechen.  So habe der 37 Jahre alte Angeklagte und seine mutmaßlichen Mittäter Opfern lukrative Gewinnversprechen am Telefon gemacht.

Millionenbetrug in Callcenter Hochburg Krefeld

Rainer Sturm_pixelio.de

Beim Prozessauftakt schwieg der Angeklagte Düsseldorfer zu den gegen ihn gerichteten Vorwürfe. Bei der Verlesung der Anklageschrift geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass Telefonverkäufer Im Auftrag des Angeklagten, aus Callcentern Kunden per Telefon, Abonnements für Gewinneintragungsdienste und Lottotippgemeinschaften verkauften haben. Dabei sei den Opfern suggeriert worden, es handle sich um monatlich mindestens 200 Gewinnspielen mit lukrativen Gewinnmöglichkeiten. Die Callcenter-Agenten hätten mit Traumreisen, Häusern und edlen Autos gelockt. Tatsächlich seien aber weder Gewinne ausgeschüttet noch sei die Teilnahme der zahlenden Kunden an den Gewinnspielen organisiert worden.

Um der fast 50-köpfigen Bande das Handwerk zu legen, hatten Polizisten und Staatsanwälte jahrelang ermittelt. Der Hauptangeklagte, der in Untersuchungshaft sitzt, soll den groß angelegten Massenbetrug mit zwei weiteren Hauptbeschuldigten zwischen 2008 und 2012 betrieben haben. Nach ihnen werde noch gefahndet.

Quelle: abendzeitung-münchen

Über den Autor Martin

Der Autor auf Call-Center-Blog.de ist selbst seit vielen Jahren in der Branche als Agent tätig. Er ist also an der Basis und erzählt dir nix von dem Quatsch, den du von Teamleitern, Projektleitern und Standortleitern hörst.

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